SPENDEN FÜR NEPALESISCHE SHERPAFAMILIEN IN DER KHUMBU-REGION

Lieber Leser,

seit Samstag, dem 24.April steht denjenigen von uns, die eine Beziehung zu Nepal haben, die Sorge um die körperliche und psychische Unversehrtheit der Menschen in diesem ohnehin sehr armen Land im Mittelpunkt. Mit einem kleinen Kreis ‚meiner‘ ehemaligen Mit-Trekker und Bergsteiger bei insgesamt vier Touren in die Everestregion und zum Mt. Everest stehe ich in den letzten Tagen in ständigem Kontakt zur Frage, wie wir helfen können.

Unsere Sorge galt vor allem den uns persönlich bekannten Sherpa-Familien, mit ihren teilweise noch kleinen Kindern und Enkelkindern, die in der Everestregion, im sogenannten Khumbu, hochoben auf 3.800m-4.000m, weitab von einer Straßen-Infrastruktur leben und arbeiten. Und unsere Gedanken sind auch bei Bekannten und Freunden in Kathmandu.

Seit dem 29.04.15 habe ich endlich erste Telefonkontakte mit Dawa Steven Sherpa, meinem 2012er Expeditionsleiter in Kathmandu, der im ganzen Land gut vernetzt ist und mit Lhakpa Nuru Sherpa, der in dem schwer getroffenen Dorf Khumjung in der Khumbu-Region lebt. Über beide konnte ich erfah-ren, dass alle unsere Freunde und Bekannte, insbesondere die uns bekannten Sherpa-Familien oben im Khumbu zwar körperlich unversehrt, aber alle durch die teilweise Zerstörung ihrer Häuser schwer ge-troffen sind. Besonders die Kinder leiden dort unter den Folgen des Erdbebens.

Aus der Khumbu-Region liegen mir erste Informationen vor:

  • In den Dörfern Khumjung (168 Häuser) und Khunde (70 Häuser) müssen voraussichtlich 96% von Grund auf neu gebaut werden.
  • Aus Pangboche, einem weiteren Hauptort der Region, habe ich noch keine Zahlen, aber nach In-formationen von Pasang Dawa Sherpa aus Khunde ist die Zerstörung im nahegelegenen Pang-boche ähnlich wie in Khunde/Khumjung.

Hier erste Bilder aus Khunde und Khumjung.

 

Am einfachsten und besten können wir mit Geld helfen. Ich bitte Sie/Euch deshalb ganz herzlich, für die Erdbebenopfer in der Khumbu-Region zu spenden. Wir möchten mit unseren Spenden v.a. Familien helfen, die mit ihren Kindern und teilweise Enkelkindern z.Zt. in den notdürftig (Planenabdeckung, etc.) reparierten Häusern oder in Zelten auf einer Höhe von 3.800 – 4.000m leben. In 4 Wochen beginnt die Monsunzeit mit starken Niederschlägen. Deshalb ist eine schnellstmögliche Hilfe erforderlich.

In Abstimmung mit der Hubert & Renate Schwarz-Stiftung, 91186 Büchenbach, die schon früher in Nepal Schulen und das Hillary-Hospital unterstützt hat, kann ab sofort gespendet werden auf das Spendenkonto der

Hubert & Renate Schwarz Stiftung

IBAN: DE 97764500000750911000

BIC: BYLADEM1SRS

Stichwort „Kinder in Nepal“

Für Spenden > 50,- € wird eine Spendenquittung ausgestellt. Bei Spenden unter 50 € erkennt das Finanzamt i.d.R. den Überweisungsbeleg als Spendenquittung an.

Falls gewünscht, hier auch die Kontaktdaten der H. & R. Schwarz-Stiftung Tel. 09122 / 93 07 40 annet-te.bluemlhuber(at)hubert-schwarz.com und http://www.hubert-schwarz.com/stiftung/ . Auch die H. & R. Schwarz-Stiftung wird bei allen Reise-, Trekking-, Bergkunden von Hubert Schwarz – ein viel größerer Kreis als unserer - für die betroffene Region um Spenden bitten. So können wir hoffen, gemeinsam eine wirklich messbare Unterstützung zusammenzubekommen. Über eine geeignete Kontakt-Hilfsorganisation in Nepal werden wir sicherstellen, dass alle Spenden zuverlässig in der Khumbu-Region ankommen und dort entsprechende Hilfe geleistet wird.